Outdoor und Adventure Blogger Ripperkon hat sich die Salomon Quest 4D GTX Forces 2 Einsatzstiefel für uns genauer angesehen
In diesem Beitrag möchte ich auf die Neuheiten des neuen Salomon Quest 4D GTX Forces 2 eingehen und den Einsatzstiefel zu dem alten Modell vergleichen. In diesem Beitrag ist das ältere Modell “Braun” und das neue in “Grün”. Beim Salomon Quest 4D GTX Forces 2 in Coyote handelt es sich um ein Modell, bei dem auf die EN Zertifizierung verzichtet wurde.
Daten | |
Salomon Quest 4D GTX Forces
Gewicht: 650g (Gr. 8,5) |
Salomon Quest 4D GTX Forces 2 EN
Gewicht: 674g |

Allgemeiner Vergleich
Die Unterschiede der beiden Modelle sind nur bei genauerer Betrachtung zu sehen. Das ältere Modell wirkt auf den Bildern etwas schmaler, da es schon besser eingelaufen ist und ich es daher enger schnüren kann.
Die Schnürung beider Schuhe ist ansonsten nahezu identisch. Unten sind die Schlaufen aus Leder, dann folgt eine Klemmschnalle und oben geschlossene Ösen aus Metall.
Die besondere Neuheit ist die Lace Pocket oben an der Zunge. Hier kann man die Überlänge bzw. die Schlaufen verstauen. Die Zunge des Schuhs ist nun seitlich mit zwei Verstärkungen versehen, die die Langlebigkeit erhöhen sollen.
Beim neuen Modell ist an der Innenseite nun eine Verstärkung aus Gummi. Diese sorgt für eine bessere Performance beim Fastropen. Im direkten Vergleich ist gut zu erkennen, dass durch diese Platte einige Nähte in diesem Bereich verdeckt werden. Und Nähte sind besonders beim Fastropen bekanntlich Schwachstellen.
Sohlenkonstruktion des Salomon Quest 4D GTX Forces 2
Die Sohle beim alten Modell war die Contragrip Sohle. Aus mehreren Quellen habe ich mir sagen lassen, dass diese sich wohl verhältnismäßig schnell abzunutzen scheint. Beim neuen Modell wurde jetzt auf eine Contragrip MD Sohle gesetzt. Diese hat eine andere Mischung und soll daher besonders langlebig sein.
Beim alten Modell war die Farbe der Sohle immer passend zum Leder. Beim neuen ist die Sohle auch beim Ranger Green und Slate in Schwarz. Das liegt scheinbar an der antistatischen Sohle. Beim Modell ist Coyote ist die Sohle jedoch in der passenden Farbe. Dafür jedoch nicht antistatisch.
In die Sohle ist beim neuen Modell eine Schicht eingebracht, die nach ISO 20344:2011 einstichfest ist. Das macht das neue Modell besonders fürs urbane Umfeld interessant. Ebenfalls lässt die feinere Sohle einen noch besseren Grip im Urbanen vermuten. Ebenfalls ist sie nach ISO 20347:2012 Öl- und rutschfest.
Eine Zehenschutzkappe aus Gummi haben beide Modelle. Das neue Modell hat hier lediglich eine etwas andere Form.
Fazit zum Einsatzstiefel
Für die meisten Nutzer wird sich ein Umstieg auf das neue Salomon-Modell aus meiner Sicht nur lohnen, wenn die Alten eh mal ersetzt werden müssen oder man durch etwaige Vorgaben einen Einsatzstiefel nach entsprechenden Normen benötigt.
Einzeln betrachtet ist der Schuh durch die Änderungen noch mal deutlich aufgewertet. Etwas schade finde ich die schwarzen Sohlen.
Besonders gut gefällt mir jedoch die Lace Pocket. So vermeidet man Druckstellen und kann die Schnürsenkel sicher verstauen.
Ich werde den Salomon Quest 4D GTX Forces 2 die nächsten Monate weiterhin fleißig tragen. Die ersten 200 km habe ich mit dem Schuh schon zurückgelegt und bin vom Tragekomfort nach wie vor begeistert. Jedoch möchte ich den Schuh erst noch weiter Tragen bevor ich darauf genauer eingehe. Ebenfalls möchte ich die Sohle nach über hundert Kilometern mal sehen. Dazu folgt dann weiteres im Bericht, den ich auf meinem Blog veröffentlichen werde.